Bundesverband Internetmedizin e.V. (BiM)

BiM positioniert sich als Spitzenverband der Hersteller digitaler Gesundheitsanwendungen

Pressemeldung 15.08.2019

BiM positioniert sich als Spitzenverband der Hersteller digitaler Gesundheitsanwendungen

Seit seiner Gründung im Jahr 2012 widmet sich der Bundesverband Internetmedizin der Vernetzung von Akteuren im Segment digitaler Gesundheitsanwendungen (diGa). Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf die Hersteller versorgungsrelevanter, internetmedizinischer Anwendungen. Durch die jüngsten Entwicklungen und das konkrete Angebot der Gesundheitspolitik - durch das vom Kabinett beschlossene Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) - sieht sich der Verband in seiner Arbeit bestätigt und positioniert sich selbstbewusst als Spitzenverband der Hersteller digitaler Gesundheitsanwendungen. Seit Jahren bietet der Verband ein Qualitätssiegel für internetmedizinische Anwendungen.

„Darauf haben wir gewartet“, freut sich Sebastian Vorberg, Mitgründer des Bundesverbands Internetmedizin und verweist damit auf die Arbeit der letzten Jahre. In denen haben unterschiedliche Organisationen und Einzelunternehmen den Weg zum Bundesverband Internetmedizin gesucht. Vor allem Startups, die sich mit digitalen Versorgungslösungen („Gesundheitsapps“) im ersten Gesundheitsmarkt sehen, setzen auf die Zusammenarbeit mit dem Verband. Aber auch Krankenkassen, Versorgungseinrichtungen, Arztpraxen und Einzelpersonen suchen Orientierung über die Community des Verbands.

Die jetzt durch die Gesundheitspolitik in Aussicht gestellte Erstattung digitaler Gesundheitsanwendungen durch eine Anpassung des SGB V (§ 139e) setzt voraus, dass sich die Hersteller solcher Anwendungen mit Blick auf die Ausgestaltung der Richtlinien organisieren. Dem DVG zur Folge sollen dem GKV-Spitzenverband und die maßgeblichen Spitzenverbände der Hersteller von digitalen Gesundheitsanwendungen auf Bundesebene Aufgaben zukommen, die sich explizit der Rahmenvereinbarung über Maßstäbe zur Vereinbarung von Vergütungsbeträgen für digitale Gesundheitsanwendungen und der Einrichtung einer gemeinsamen Schiedsstelle widmen sollen.

Der Bundesverband Internetmedizin hat dem Bundesministerium für Gesundheit bekannt gegeben, sich als maßgeblicher Spitzenverband in diesem Sinne bereitzustellen. „Unsere Mitgliederbasis ist national gesehen heute schon einer der innovativsten Treffpunkte für Hersteller aus der Szene der Internetmedizin“, betont Frank Stratmann, Community Manager und Vorstandsmitglied des BiM. Die internationale Vernetzung des Verbandes schreitet ebenfalls voran. Die Digitalisierung des Gesundheitsgeschehens passiert grenzüberschreitend, meistens global.

Auch aus diesem Grund erarbeitet der Bundesverband derzeit gemeinsam mit seinen Mitgliedern an erweiterten Strukturen, die ihn zukünftig als Spitzenverband der Hersteller digitaler Gesundheitsanwendungen (diGa) national und international mit Blick auf den deutschen Gesundheitsmarkt positioniert. Im Rahmen der nächsten Mitgliederversammlung werden dazu Beschlüsse erwartet.

Über den BiM

Der Bundesverband Internetmedizin (BiM) gründete sich 2012 in Hamburg und bietet Start-Ups, Leistungserbringern, Kostenträgern und Anbietern von Leistungen der digitalen Medizin eine Plattform zur Information, Vernetzung und Kommunikation. Vorrangiges Ziel des Bundesverbandes ist dabei die Förderung der digitalen Entwicklungen im deutschen Gesundheitssystem.

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