Sommer-Newsbreak

Bild: mediageno

Auch beim Bundesverband Internetmedizin ist Urlaubszeit – trotzdem haben wir heute ein paar Kurz-News zusammengestellt:

  • Das Tech- und Designmagazin Wired zeigt eine eindrucksvolle Designstudie eines Krankenhauses, wie es im Jahre 2020 aussehen könnte – unter diesem Link
  • Der Newsdienst imedicalapps spekuliert darüber, was die Apple iWatch zum Gesundheitswesen beitragen wird und wie – unter diesem Link
  • Das kroatischen Unternehmen iDerma stellt einen Teddybären her, der mittels Sensoren Vitaldaten von Kindern sammelt – mobihealthnews berichtet unter diesem Link
  • Mehrere am Montag veröffentlichte Studien kommen zu dem Schluß, dass Gesundheits-IT in den USA zunehmend genutzt wird, dass aber die Barrieren nach wie vor zu hoch sind, um wirklich von einer flächendeckenden Nutzung zu sprechen – ihealthbeat fasst die Ergebnisse unter diesem Link zusammen.

 


Geschrieben von am 23. Juli 2013
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Operieren mit Google Glass

Foto: MMueschenich

In den USA hat der Chirurg Dr. Rafael Grossmann den Einsatz von Google Glass bei einer Operation gestestet – das dokumentierte Ergebnis hat er dem US-Mediendienst iMedicalApps zur Verfügung gestellt – Auszug:

While Grossmann focused on teaching and intraoperative consultations, I think the most interesting aspect of Glass is the ability for remote links to underserved areas. One of the biggest barriers to this is the ability to have a dedicated internet connection—though, with Google testing out WiFi blimps in Africa, reality might be closer than we think.

Den vollständigen Artikel mit Video finden Sie hier….

 


Geschrieben von am 25. Juni 2013
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Müschenich: AMBULANT oder STATIONÄR oder INTERNET

Dr. Markus Müschenich

In einem aktuellen Blogeintrag widmet sich BiM-Vorstandsmitglied Dr. Markus Müschenich noch mal dem bisher zurück gelegten und vor uns liegenden Weg der elektronischen Medizin – Auszug:

Das konservative Regelwerk des deutschen Gesundheitswesens reicht allerdings noch nicht aus, um die Chancen dieser neuen Welt zu nutzen aber auch und die wirklichen Gefahren abzuwenden. Deshalb dominiert häufig noch die Taktik des undifferenzierten Beißreflexes gegen diese neue Welt der Medizin. In wenigen Jahren allerdings wird der Begriff der Internetmedizin als „Ortsbezeichnung“ der Leistungserbringung so in die Alltagssprache eingehen und selbstverständlich werden wie der Begriff Krankenhaus, Arztpraxis oder Apotheke.

Vollständiger Artikel hier.

Besonders interessant wird dieser Ausblick vor dem Hintergrund der gerade vermeldeten und nahezu absurd anmutenden Nachricht des größten deutschen Telekommunikationsanbieters, DSL-Neuverträge nur noch mit automatischer Drosselung anzubieten. Nicht wenige sehen darin den Anfang vom Ende des freien Internets in Deutschland, zumindest dann, wenn andere Anbieter dem Beispiel folgen sollten. Tatsächlich bedeuten verminderte Bandbreiten nicht nur neue Hürden für Internetmedizin, sondern auch für Bildungs- und Unterhaltungsangebote sowie eCommerce und so ziemlich alles andere, was sich im Internet abspielt. Es bleibt abzuwarten, ob der Konzern über diese Hintertür tatsächlich eine Entwicklung entschleunigen kann, die nicht wenigen Menschen an Entscheiderpositionen zu schnell geht, oder ob er sich damit nur ins eigene Bein schießt – die Kunden werden hier ein Wörtchen mitzureden haben.


Geschrieben von am 23. April 2013
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Eric Topol – Vordenker der digitalen Gesundheit

Die Online-Ausgabe des Forbes Magazine hat ein kurzes, aufschlussreiches Interview mit dem amerikanischen Vorreiter der digitalen Gesundheitsbewegung, Dr. Eric Topol, veröffentlicht.

What is the role of the consumer / patient in driving digital health?

We are ending the era of medical information asymmetry, with most/all information in the doctor’s domain. The consumer is now center stage—he/she will drive this new medicine with a rebooted model of physician partnership. It is the consumer’s data, the consumer’s smartphone, and the consumer’s choice of who, when and how to share.

Das englischsprachige Interview können Sie in voller Länge unter diesem Link lesen.

Wir empfehlen in diesem Zusammenhang Topol’s Buch „The Creative Destruction of Medicine – How the digital revolution will create better healthcare“. Mehr Info und Bestellmöglichkeiten finden Sie unter diesem Link. Sein TEDTalk mit deutschen Untertiteln kann hier online angeschaut werden.


Geschrieben von am 5. Februar 2013
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