Die BiM-Linktipps der Woche #04

Martin Schleicher, bekannt als ‘der gesundheitswirt‘, sammelt für uns Neuigkeiten und aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Internetmedizin und stellt uns die spannendsten Links zusammen. Jeden zweiten Dienstag frisch im BiM-Blog!

Tinnitracks bereitet mit Hilfe der Initiative „German Accelerator Life Sciences“ den Markteintritt in den USA vor

Das Medizintechnologieunternehmen Sonormed wurde als erstes Startup für den German Accelerator Life Sciences (GALS) ausgewählt. Die jetzt gestartete Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unterstützt junge, deutsche Medizin- und Healthcare-Unternehmen bei der Expansion in den US-Markt. Der German Accelerator Life Sciences und Sonormed werden in den nächsten sechs Monaten am strategisch wichtigen Standort Boston den Markteintritt vorbereiten. Weiterlesen →

Call for Papers: Am Thema Digitalisierung kommt niemand vorbei!

Im Zentrum des 12. Gesundheitswirtschaftskongresses am 21. und 22. September 2016 in Hamburg steht das Thema Digitalisierung. „An diesem kommt auch in der Gesundheitswirtschaft niemand vorbei”, ist sich Gesundheitsunternehmer Prof. Heinz Lohmann sicher. „Viele Akteure ahnen heute noch gar nicht, wie dramatisch der Umbruch in den kommenden Jahren werden wird.“ Gründer und junge Unternehmer aufgepasst: Dieses Jahr besteht die Möglichkeit, aktiv an der Programmgestaltung des Kongresses mitzuwirken! Themenvorschläge zur ‘Digitalisierung in der Medizin‘ können bis zum 20. Februar 2016 eingereicht werden. Weiterlesen →

Sachverständigenrat legt Bericht zur „Digitalen Welt“ vor

Der Sachverständigenrat für Verbraucherfragen (SVRV) hat im Januar einen Bericht zum Verbraucherschutz in der Digitalen Welt an Bundesminister Heiko Maas übergeben. Die Stellungnahmen enthalten Empfehlungen, wie die Politik auf den Wandel in der Digitalen Welt reagieren sollte. Eines der drei Themen ist „Digitale Welt und Gesundheit: eHealth und mHealth – Chancen und Risiken der Digitalisierung im Gesundheitsbereich“.
Die Chancen der Digitalisierung können laut SVRV jedoch nicht verwirklicht werden, bevor zwei Voraussetzungen geschaffen werden, die bisher nur teilweise erfüllt sind: transparente und verlässliche (evidenzbasierte) Verbraucherinformation und Stärkung der Alltagskompetenzen der Verbraucher. Dazu folgende Empfehlungen:
1. Klare Kennzeichnung und Versorgung mit verlässlichen und transparenten Gesundheitsinformationen mittels eHealth und mHealth
2. Stärkung der Kompetenz der Verbraucher
3. Datenschutz ernst nehmen
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Hermann Gröhe, Gesundheitsminister: „Wir wollen die App-Entwickler auf ihrem Weg besser unterstützen.“

Im Rahmen des Get Started Gründerfrühstücks zum Thema Digital Health legt Jörg Land, Gründer und Geschäftsführer Sonormed GmbH (Tinnitracks), mehrmals den Finger in die Wunde. Prozesse im Gesundheitssystem würden teilweise „länger dauern als die Lebensdauer eines Startups“. Die deutschen Health-Startups würden deswegen immer öfter mit dem Gedanken spielen, in die USA zu gehen. Der Gesundheitsminister stimmt zumindest zu, man müsse in der Sache „beschleunigen“. Im Vorfeld der Veranstaltung stellte Gründerszene dem Minister Fragen zu jungen Unternehmen mit Medizin-Apps, strengen Regularien und neuen Geschäftsmodellen. Weiterlesen →

Medizin-Apps: Wenn das Smartphone zum Doktor wird

Apps können heute mehr als Schritte zählen: Sie behandeln Tinnitus und prüfen, ob ein Leberfleck bösartig ist. Doch wie seriös ist das? Gesundheitsminister Hermann Gröhe hat nun eine Studie in Auftrag gegeben, die erstmals einen strukturierten Überblick geben soll: Wie steht es um den Datenschutz? Wie transparent sind die Angebote? Und wie ist ihre medizinische Qualität? Weiterlesen →


Geschrieben von am 26. Januar 2016
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Operieren mit Google Glass

Foto: MMueschenich

In den USA hat der Chirurg Dr. Rafael Grossmann den Einsatz von Google Glass bei einer Operation gestestet – das dokumentierte Ergebnis hat er dem US-Mediendienst iMedicalApps zur Verfügung gestellt – Auszug:

While Grossmann focused on teaching and intraoperative consultations, I think the most interesting aspect of Glass is the ability for remote links to underserved areas. One of the biggest barriers to this is the ability to have a dedicated internet connection—though, with Google testing out WiFi blimps in Africa, reality might be closer than we think.

Den vollständigen Artikel mit Video finden Sie hier….

 


Geschrieben von am 25. Juni 2013
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„Health eHeart“: Smartphones ermöglichen größte Herzstudie der Medizingeschichte

Wissenschaftler der University of California in San Francisco suchen zur Zeit 1 Mio Teilnehmer, die mit Hilfe ihrer Smartphones, speziell zugeschnittener Apps und Social Media an der größten Herzstudie aller Zeiten teilnehmen. Die Verknüpfung zum Patienten via mobiler Technologie findet im Rahmen von Health eHeart damit erstmals großrahmigen Einsatz in der medizinischen Forschung und könnte ein neues Zeitalter der Medizingeschichte einläuten. Der Wissenschaftsblog Singularityhub.com berichtet dazu:

Will the study therefore change the behavior of those it studies such that researchers get far fewer folks at risk for heart disease than occur in the general population? It’s surely possible. However, such a result would not only prove how much lifestyle affects heart health but also show exactly which lifestyle is best.

Sie können den interessanten Artikel in voller Länge hier lesen


Geschrieben von am 5. April 2013
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mhealth: Der Zug nimmt fahrt auf

Gerd Altmann /pixelio.de

Gerd Altmann /pixelio.de

Erstaunliches tut sich im Bereich der mobilen Gesundheitsanwendungen: Der US Kongress hält das Thema für so wichtig, dass zur Zeit eine dreitägige Anhörung von Experten zu diesem Thema durchgeführt wird. Dahinter steht wohl die Fragestellung, ob angesichts des explodierenden Angebotes im Patienteninteresse Marktregulierungsmechanismen notwendig sind.

Unter diesem Link findet sich ein englischsprachiger Artikel zur Anhörung. Jonathan Spalter, Vorstandsvorsitzender des Anbieters Mobile Future war einer der angehörte Experten – er hat für die Huffington Post einen Blogbeitrag verfasst.


Geschrieben von am 20. März 2013
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Umfrage: „Most docs would recommend an mHealth app to patients“

Was Internetmedizin, eHealth und mHealth angeht, so ist das amerikanische Gesundheitswesen dem deutschen bekanntermaßen einen Schritt voraus. Wie groß dieser Schritt ist, verdeutlicht eine kürzlich veröffentlichte Umfrage von eClinicalWorks, bei der 89% der befragten Ärzte angaben, Sie würden ihren Patienten eine Gesundheits-App empfehlen, sofern diese auf deren Bedürfnisse abgestimmt sei. Der amerikanische Blog fiercemobilehealth.com berichtet außerdem:

Ninety-three percent of doctors interviewed for the survey found value in connecting an mHealth app to electronic health records and 93 percent of physician respondents also saw mHealth apps improving a patient’s health outcome.

Den vollständigen Artikel mit Links zu Presseinformationen können Sie unter diesem Link lesen…

 


Geschrieben von am 14. Februar 2013
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iHealthBeat: Teenagers, Social Media and Health Information Privacy

Das amerikanische Online-Magazin iHealthBeat hat am 29. Januar einen interessanten Bericht über den Umgang von chronisch kranken Heranwachsenden mit ihren Gesundheitsinformationen im Kontext sozialer Medien veröffentlicht. Auf Basis mehrerer Studien und Umfragen kommt Autorin Kate Ackerman zu dem Schluß, dass die Ergebnisse durchaus konträr zum populären Cliché der alles teilenden „Generation facebook“ stehen dürfte:

Given their heightened privacy settings, van der Velden said she and her colleagues were „surprised that the teens didn’t use this friends-only environment to share information about their diagnosis and treatment, especially during their hospital stay.“ She added, „Although many of them mentioned that this information wasn’t ’secret,‘ they preferred sharing it with family and best friends by telephone, chat or face-to-face.“

Der englischsprachige Artikel kann unter diesem Link in voller Länge gelesen werden.


Geschrieben von am 8. Februar 2013
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Eric Topol – Vordenker der digitalen Gesundheit

Die Online-Ausgabe des Forbes Magazine hat ein kurzes, aufschlussreiches Interview mit dem amerikanischen Vorreiter der digitalen Gesundheitsbewegung, Dr. Eric Topol, veröffentlicht.

What is the role of the consumer / patient in driving digital health?

We are ending the era of medical information asymmetry, with most/all information in the doctor’s domain. The consumer is now center stage—he/she will drive this new medicine with a rebooted model of physician partnership. It is the consumer’s data, the consumer’s smartphone, and the consumer’s choice of who, when and how to share.

Das englischsprachige Interview können Sie in voller Länge unter diesem Link lesen.

Wir empfehlen in diesem Zusammenhang Topol’s Buch „The Creative Destruction of Medicine – How the digital revolution will create better healthcare“. Mehr Info und Bestellmöglichkeiten finden Sie unter diesem Link. Sein TEDTalk mit deutschen Untertiteln kann hier online angeschaut werden.


Geschrieben von am 5. Februar 2013
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Veröffentlichung des Commonwealth Fund zur Telemedizin

Foto: Gerd Altmann/pixelio.de

Der Commonwealth Fund, eine amerikanische Stiftung zur Förderung eines leistungsfähigen Gesundheitssystems, hat eine Studie mit dem Titel „Scaling Telehealth Programs: Lessons from early adopters“ veröffentlicht. Sie befasst sich mit einer Auswahl von Organisationen, die telemedizinische Anwendungen an unterschiedlichen Patientengruppen langfristig erprobt und evaluiert haben, teils über eine Zeitraum von 10 Jahren. Die Ergebnisse sind teils spektakulär – die Autoren Andrew Broderick und David Lindeman können nachweisen, dass flächendeckender Einsatz von modernen Technologien in der Patientenversorgung genau das Potential hat, das wir erahnen: Einsparungen in Milliardenhöhe bei gleichzeitiger Entlastung des Personals und Verbesserung der Lebensqualität von gerade schwer erkrankten Patienten.

Stellt sich nur die Frage: Wann fangen wir an, dieses Potential zu nutzen?

Die Studie kann unter diesem Link als pdf  heruntergeladen werden.


Geschrieben von am 31. Januar 2013
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