Die BiM-Linktipps der Woche #18

Martin Schleicher, bekannt als ‘der gesundheitswirt‘, sammelt für uns Neuigkeiten und aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Internetmedizin und stellt uns die spannendsten Links zusammen. Jeden zweiten Dienstag frisch im BiM-Blog!

E-Health: Studie sieht milliardenschweres Einsparpotenzial

Das deutsche Gesundheitswesen steht in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen: Trotz des demographischen Wandels sowie steigenden Gesundheitsausgaben muss die hohe Qualität der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung weiterhin gewährleistet werden. Die flächendeckende Einführung von eHealth-Lösungen bietet dabei weitreichende Potentiale, das Gesundheitssystem zukunftsfähig zu gestalten, wie die aktuelle Studie „Effizienzpotentiale durch eHealth“ von PwC Strategy& zeigt. Demnach lässt sich das realisierbare Effizienzpotential auf rund 39 Mrd. Euro beziffern, was ca. 12% der gesamten GKV-Krankheitskosten in 2014 ausmacht. Weiterlesen →

AppCircus: Gewinner-App kontrolliert den Rhythmus des Herzens

Wie sieht euer Geschäftsmodell aus? Wie hebt ihr euch von der Konkurrenz ab? Ist eure App schon CE-zertifiziert? Die Jury des AppCircus bei der conhIT 2017 legte mit ihren Nachfragen zu den Pitches der zehn Finalisten den Finger in die Wunde. Ein belgisches Startup lieferte mit seiner Monitoring-App FibriCheck die besten Antworten. FibriCheck ist eine klinisch validierte Anwendung zur Überwachung des Herzrhythmus. Die App warnt den Patienten vor lebensgefährlichem Vorhofflimmern. Weiterlesen →

Bald kommt die Erstdiagnose via Smartphone

Ärzte in Baden-Württemberg sollen in Zukunft auch per Telefon oder Skype ihre Erstdiagnosen stellen können. Die Ärzteschaft will so verhindern, dass Patienten bei fragwürdigen Callcentern in Indien Rat suchen. Im Sommer 2016 hatte die Landesärztekammer die Berufsordnung geändert, um solche Telemedizin-Modellversuche zu ermöglichen. Weiterlesen →

Erste Ergebnisse des 6. EPatient Survey 2017

Digitale Gesundheit in der Bevölkerung: Immer mehr Menschen nutzen Gesundheits-Apps zu Themen der Prävention, Diagnose und Therapie, brechen aber nach wenigen Wochen ab. Bürger sind vom Big-Data-Nutzen für Forschung überzeugt. Der Arzt wird nicht von der App ersetzt: Die Mehrheit der Patienten bespricht die App-Empfehlungen mit ihrem Arzt. In der Vielfalt der digitalen Gesundheitsanwendungen verbreiten sich derzeit Coaching-Apps und die Online-Zweitmeinung am stärksten. Weiterlesen →

Regierungsberater drängen auf mehr E-Health: Die Digital-Therapie

Ob Telemedizin, besser vernetzte Patientendaten oder Pflegeroboter: Mehr Hightech im Gesundheitswesen wäre ein Segen, sagen 20 hochrangige Experten aus Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft (Fachforum Digitalisierung und Gesundheit). Und drängen die Regierung zum Handeln. Am 16. Mai überreichen sie der Bundesregierung ihre Ergebnisse mit fünf zentralen Empfehlungen. Weiterlesen →


Geschrieben von am 3. Mai 2017
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Die BiM-Linktipps der Woche #45

Martin Schleicher, bekannt als ‘der gesundheitswirt‘, sammelt für uns Neuigkeiten und aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Internetmedizin und stellt uns die spannendsten Links zusammen. Jeden zweiten Dienstag frisch im BiM-Blog!

Start-ups: Neue Partner im Gesundheitssytem

Junge Internetunternehmen wie Tinnitracks und Medlanes bringen neue Ideen und eine neue Dynamik in das Gesundheitswesen. Was machen sie, und wie funktioniert die ganz eigene Welt der Digital Health Startups? Weiterlesen →

Die seltsame Angst vor der digitalen Patientenakte

Elektronische Patientenakten könnten auch in Deutschland dafür sorgen, dass Kranken schneller geholfen wird. Die Leidensgeschichte der sechsjährigen Klara unterstreicht dies. Eine Studie der Stiftung Münch zeigt: Deutsche Datenschutzbedenken blockieren die Modernisierung vollkommen unnötig. Weiterlesen →

Der deutsche Gesundheitsmarkt ist zu sehr reglementiert

Katharina Jünger, Mitgründerin der TeleClinic, spricht Klartext zum Thema „Telemedizin: Zukunftsbehandlung oder technische Quacksalberei?“. In vielen Regionen Deutschlands herrscht ärztlicher Notstand, vor allem auf dem Land. Telemedizin soll die Versorgung künftig verbessern, z. B. durch das Anbieten von Online-Sprechstunden. Doch einige Experten kritisieren diesen Vorstoß. Weiterlesen →

Vorreiter Baden-Württemburg: Ein genialer Schachzug

Baden-Württemberg ist das Vorzeige-Bundesland, wenn es um die Umsetzung von Selektivverträgen geht – auch mit Facharztbezug. Vernetztes und sektorübergreifendes Arbeiten ist den Heilberufen nicht fremd. Nun soll dort die Digitalisierung im Gesundheitswesen vorangetrieben und eine telemedizinische Ideenschmiede etabliert werden. Eine Blaupause für ganz Deutschland? Weiterlesen →

Technology Review: „Digital Health Pioneers“ sind ausgewählt

Die Finalisten des Wettbewerbs „Digital Health Pioneers“ stehen fest: Combinostics, Doctolib, Preventicus, NursIT Institute und TeleClinic. Eine Jury hat die fünf Start-ups ausgewählt, da deren Ideen neue Möglichkeiten für das Gesundheitswesen eröffnen. Auf dem „Innovators Summit – Digital Health“ am 30. November in Berlin stellen sich die Start-ups vor. Der Gewinner erhält ein Preisgeld von 10.000 Euro. Weiterlesen →

Reinhardt ruft Ärzte auf, die Digitalisierung mutiger voranzutreiben

„Im Bereich der Digitalisierung agieren wir Ärzte sehr konservativ, weil wir nicht wissen, was die Digitalisierung mit dem Arztbild macht“, sagte Klaus Reinhardt, Vorsitzender des Hartmannbundes, auf der Hauptversammlung in Berlin. Auf der einen Seite stehe die Bereitschaft auch der Ärzte, mit Smartphones Bankgeschäfte zu machen oder mit ihren Verwandten zu skypen. „In unserem Kerngeschäft aber, dem Gesundheitswesen, sind wir von Verlustängsten geprägt“, so Reinhardt. „Ich möchte uns Mut machen, uns fortschrittsorientiert zu organisieren.“ Weiterlesen →


Geschrieben von am 8. November 2016
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Die BiM-Linktipps der Woche #41

Martin Schleicher, bekannt als ‘der gesundheitswirt‘, sammelt für uns Neuigkeiten und aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Internetmedizin und stellt uns die spannendsten Links zusammen. Jeden zweiten Dienstag frisch im BiM-Blog!

Roland Berger-Studie: Digitaler Gesundheitsmarkt wächst bis 2020 um durchschnittlich 21 Prozent pro Jahr

Die digitale Transformation des Gesundheitsmarktes nimmt immer stärker an Fahrt auf. So rechnen die Experten von Roland Berger damit, dass sich das weltweite Marktvolumen von knapp 80 Milliarden Dollar im Jahr 2015 auf über 200 Milliarden Dollar bis 2020 mehr als verdoppeln wird – ein durchschnittliches Wachstum von jährlich 21 Prozent. Die weiteren Kernaussagen der Studie: Alle Marktteilnehmer entlang der Wertschöpfungskette sind von der Digitalisierung betroffen. Große Technologiekonzerne und branchenfremde Anbieter drängen mit innovativen Geschäftsmodellen auf den Markt. Traditionelle Marktteilnehmer sollten sich der Digitalisierung kulturell und strukturell öffnen. Weiterlesen →

Vernetzung: Kassen machen Sachen

Die AOK Nordost und die Techniker Krankenkasse (TK) berichteten beim jährlichen Gevko-Symposium über gerade anlaufende Projekte, die das deutsche Gesundheitswesen digital voranbringen könnten. Die AOK Nordost möchte gemeinsam mit den Vivantes-Kliniken und den Sana-Kliniken eine neue Telematikplattform aufsetzen, die explizit auf IHE-Standards setzt. Hierzu wurde jetzt ein Letter of Intent unterzeichnet. Die Techniker Krankenkasse hingegen hat als erste große deutsche Krankenkasse europaweit eine elektronische Patientenakte ausgeschrieben. Weiterlesen →

Erkennung einer Depression: Die App „Moodpath“ startet zum Europäischen Depressionstag

Die mit Wissenschaftlern der FU Berlin entwickelte App „Moodpath“ ermöglicht einen interaktiven und mobilen Selbsttest, der dem Nutzer durch Fragen zum psychischen und körperlichen Wohlbefinden eine fundierte Einschätzung zu dessen psychischer Gesundheit gibt und Symptome einer Depression erkennt. Die Nutzung der iOS-App ist einfach und intuitiv verständlich, kostenlos und 100 Prozent anonym. Ende des Jahres sollen die Ergebnisse der dazugehörigen Studie veröffentlicht werden. Weiterlesen →

DrEd will Fernverschreibungsverbot umgehen

Der Gesundheitsausschuss des Bundestages hat die 4. AMG-Novelle beschlossen. In dem Gesetz ist das sogenannte Fernverschreibungsverbot verankert, d. h. Apotheker in Deutschland dürfen Rezepte nur noch akzeptieren, wenn sie sicher sind, dass vorher ein direkter Kontakt zwischen Arzt und Patient stattgefunden hat. Für die Online-Arztpraxis DrEd stellt dies ein Problem dar, doch David Meinertz, Geschäftsführer und Gründer von DrEd, hat bereits einen Plan B: Die Rezepte sollen künftig an ausländische Versandapotheken gehen, die dann deutsche Kunden beliefern. Weiterlesen →

Startupbootcamp Digital Health Berlin verkündet zehn Startups für die erste Programm Kohorte

Nach dem Sichten von 197 vollständigen Bewerbungen aus insgesamt 60 Ländern stellten sich die ausgewählten Teams einem zweitägigen Bewerbungsverfahren. Die zehn Gewinner-Teams der Digital Health Berlin Kohorte sind FetView, YuScale, iRewardHealth, Memoria, MediLad, Paralign, Innovitas Vitae, Coronect, FindAir und Dermtest. In diesem Durchgang fokussiert das Startupbootcamp Digital Health Berlin die Bereiche Verhaltensänderung, Platforms-as-a-Service, Women’s Health und Mental Health, Künstliche Intelligenz, Big Data und Diagnostik. Weiterlesen →

Beim Bundestag: Umfrage zu Gesundheits-Apps gestartet

Der Deutsche Bundestag hat eine Studie zu „Gesundheits-Apps“ in Auftrag gegeben. Das gemeinnützige IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung startete die zugehörige Online-Befragung im September. Möglichst viele App-Nutzer und -Hersteller sowie Interessengruppen aus dem Gesundheitswesen sind aufgerufen, sich zu beteiligen und Chancen und Risiken von Gesundheits-Apps anonym zu bewerten. Hier geht’s zur Umfrage (Ausfüllzeit: ca. 15 Minuten): stakeholderpanel.de →


Geschrieben von am 11. Oktober 2016
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Bundesverband Internetmedizin (BiM) fordert geregelte Zulassung der Fernbehandlung

Hamburg (13. April 2016) Die Telemedizin gewinnt zunehmend an Bedeutung für eine wohnortnahe und sichere Versorgung. Ein gesetzliches Verbot von Arzneimittelverordnungen im Rahmen der Fernbehandlung greift unnötigerweise in die ärztliche Therapiefreiheit ein und verhindert einen zeitgemäßen Ausbau einer bedarfsgerechten telemedizinischen Infrastruktur und Versorgung.

Die Fernbehandlung ist in Deutschland in den Berufsordnungen der Landesärztekammern  geregelt. Dort ist festgelegt, dass eine ärztliche Behandlung ausschließliche über Telekommunikationsmedien nicht zulässig ist. Damit ist es in Deutschland tätigen Ärzten nur eingeschräkt gestattet, Patienten ausschließlich telemedizinisch zu behandeln.

Der Gesetzgeber plant nun mit dem vierten Gesetz zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften, die Abgabe von Arzneimitteln zu verbieten, wenn der Verordnung nicht ein direkter Kontakt mit dem verordnenden Arzt voran gegangen ist. Die berufsrechtliche Reglementierung der ausschließlichen Fernbehandlung  würde so im Arzneimittelgesetz sogar noch verschärft werden und die Kontrolle der abgebenden Stelle, nämlich die Apotheke, übertragen. Aus Sicht des BiM ist die Definition von Behandlungsstandards ärztliche Aufgabe. Außerdem muss bei den ständig wachsenden Möglichkeiten der Telemedizin auch die Entscheidung, ob und wann ein physischer Arztbesuch notwendig ist, dem Arzt überlassen bleiben. Daher ist es weder sinnvoll, dass der Gesetzgeber hier in eine originäre Aufgabe der ärztlichen Selbstverwaltung eingreift, noch, dass Apotheker in die Pflicht genommen werden, ärztliche Verordnungen im Hinblick auf deren Zustandekommen zu überprüfen.

In anderen europäischen Ländern ist die Fernbehandlung unter definierten Bedingungen erlaubt. Die Schweiz ermöglicht nicht nur das Angebot von Telekonsultationen unter Einschluss von Arzneimittelverschreibungen. Vielmehr werden Telekonsultationen dort von den Kostenträgern durch Prämienreduzierungen sogar aktiv gefördert. In Einklang mit dem Schweizer Rechtsrahmen erbringt das Schweizer Zentrum für Telemedizin Medgate, einer der europaweit führenden Telemedizin-Anbieter, monatlich ca. 16.000 Telekonsultationen, die auch die Verschreibung von Arzneimitteln umfassen. Großbritannien überlässt die Entscheidung über das geeignete Kommunikationsmedium dem behandelnden Arzt. Und auch in skandinavischen Ländern wird die Patientenversorgung in entlegenen Gebieten durch telemedizinische Angebote ergänzt – auch anstelle des persönlichen Arzt-Patienten Kontakts.

Dass die ärztliche Selbstverwaltung in Deutschland die Möglichkeiten der Fernbehandlung nach wie vor pauschal einschränken will und in ihrem Berufsrecht reglementiert, ist vor diesem Hintergrund bereits diskussionswürdig. Eine gesetzliche Festschreibung des Arztbesuches vor jeder Arzneimittelverordnung im Arzneimittelrecht würde dieses Verbot jedoch wenig zeitgemäß zementieren. Das wäre paradox, hat die Bundesregierung doch gerade vor einem halben Jahr ein Gesetz zur Einführung von digitalen Anwendungen im Gesundheitswesen verabschiedet. Das E-Health Gesetz sieht sogar die Einführung einer Videosprechstunde vor. Aus Sicht des BiM Ärzte die Möglichkeit haben, im Rahmen einer Videosprechstunde Patienten auch zu behandeln. Ohne diese Möglichkeit verkümmert die Videosprechstunde zu einer reinen Beratungsinstitution, die nicht zur bedarfsgerechten Versorgung beitragen kann.

Die Bundesregierung begründet ihren Gesetzesentwurf mit dem Schutz der Patienten vor Fehldiagnosen. Beispiele aus dem Ausland zeigen jedoch, dass eine sinnvolle Regulierung der Fernbehandlung den Patientenschutz ebenso gewährleistet und gleichzeitig Ärzten und Patienten die Möglichkeit eröffnet, das geeignete Medium zur Behandlung selbst zu definieren. Auch verkennt die Regierung die noch gar nicht abschließend erkennbaren Chancen der Medizin unabhängig von Ort und Zeit und verbaut diese schon bevor sie entstehen können. Um Patienten vor unseriösen Angeboten zu schützen, sollte die Bundesregierung anstelle eines radikalen Verbots gemeinsam mit Ärzten und Anbietern telemedizinischer Leistungen geeignete Qualitätskriterien definieren, die eine hochwertige Fernbehandlung sicherstellen. Dazu gehört, dass bei einer Fernbehandlung ein qualifizierter (Fach-)Arzt den Patienten behandelt. Ebenso können Indikationen definiert werden, in denen eine Fernbehandlung möglich ist. So könnte man sich den neuen Herausforderungen der Fernbehandlung stellen und die möglichen Chancen fördern.

Ein europäisches Zertifizierungsverfahren für Telemedizin-Anbieter könnte ebenso zur Patientensicherheit beitragen. Zudem würde es gewährleisten, dass auch nicht-deutsche Telemedizin-Anbieter aus dem EU-Ausland den Qualitätsanforderungen genügen. Steigt die deutsche Bundesregierung in einen solchen Dialog ein, statt ein Verbot umzusetzen – das zudem auch aus europarechtlicher Perspektive äußerst fragwürdig ist – ebnet sie den Weg in ein bedarfsgerechtes, ein patientenorientiertes, digitales Gesundheitswesen. Der BiM würde es begrüßen, den gerade angestoßenen Prozess der Digitalisierung weiter zu verfolgen und fordert die Bundesregierung dazu auf, das geplante Verbot von Fernrezepten nicht umzusetzen, sondern sich der Herausforderung zu stellen, die das digitale Zeitalter auch an Gesundheitslösungen stellt.

 

Der Bundesverband Internetmedizin (BiM) setzt sich dafür ein, dass in Deutschland die Internetmedizin mit allen Beteiligten und insbesondere mit dem kostbaren Know-how und der Unabhängigkeit der approbierten Ärzte voran gebracht werden kann. BiM bietet dazu Leistungserbringern, Kostenträgern und Anbietern von internetmedizinischen Leistungen eine Plattform in unmittelbarem Zusammenwirken mit der Ärzteschaft.

-> Download pdf PM_BIM_Fernbehandlung

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Kontakt:

Bundesverband Internetmedizin e.V.

RA Sebastian Vorberg,
Telefon: +49 (0)40-44140080

Email: presse@bundesverbandinternetmedizin.de


Geschrieben von am 13. April 2016
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Die BiM-Linktipps der Woche #46

Martin Schleicher, bekannt als ‘der gesundheitswirt‘, sammelt für uns Neuigkeiten und aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Internetmedizin und stellt uns die spannendsten Links zusammen. Jeden zweiten Dienstag frisch im BiM-Blog!

HEALTH 2.0: „Die Transformation wird kommen“

Spirit Link Medical, Healthcare-Agentur mit digitalem Schwerpunkt, ist Mitte des Jahres dem Bundesverband Internetmedizin beigetreten. Pharma Relations hat Markus Hanauer, den Gründer und Geschäftsführer der Agentur, interviewt und mit ihm über die Gründe der Mitgliedschaft und die digitale Transformation im Gesundheitswesen gesprochen. Weiterlesen →

TELEMEDIZIN: DocSofort startet große Crowdfunding-Kampagne

In der Schweiz und in vielen anderen Ländern Europas hat sich die Telemedizin längst etabliert. Deutschland hingegen ist noch ein Entwicklungsland. DocSofort, der erste deutschlandweite Anbieter für Telemedizin für Privatpersonen, möchte dies nun ändern und bietet eine unmittelbare Verfügbarkeit eines Arztes an: rund um die Uhr und von jedem Ort der Welt. Anfang November ist die sechswöchige Crowdfunding-Kampagne von DocSofort bei Startnext gestartet. Weiterlesen →

GESUNDHEITSDATEN: Das Potential von Patientendaten wird unterschätzt

Daten spielen in der Medizin schon immer eine entscheidende Rolle. Wie hoch ist die Körpertemperatur? Der Blutdruck? Der Blutzuckerspiegel? Solche Fragen stellen Ärzte ihren Patienten seit Jahrhunderten. Auch Laborwerte gehören schon lange zu den Daten, auf die sich Ärzte stützen. Neu ist, wie ihnen schnelle Prozessoren und günstiger Speicherplatz dabei helfen können, solche Daten in großem Stil zu sammeln und zu vergleichen. Ein Pilotprojekt am Rand des Schwarzwalds, genauer gesagt im Kinzigtal, zeigt, wie es funktionieren könnte. Dort werden die Patientenakten von rund 3.500 Versicherten zentral und elektronisch geführt. Weiterlesen →

HEALTH-APPS: Wie Patienten ihre Krankendaten selbst verwalten

Mitte 2016 soll sie starten: Die Rede ist von der elektronischen Gesundheitskarte. Ob Funktionen wie der elektronische Medikationsplan wie geplant eingeführt werden, ist noch nicht sicher. Unterdessen fragt sich eine neue Generation von Medizinern, Programmierern und Startup-Gründern, warum das Gesundheitswesen und deren Akteure das Potenzial für eine effizientere Versorgung der Patienten mittels Digitalisierung verschenken – und geht eigene Wege. Weiterlesen →

STUDIE: Erste Vorschau des DGM Reports 2015 verfügbar

Dr. Alexander Schachinger, Gründer und Geschäftsführer des Marktforschungsunternehmens EPatient RSD, veröffentlicht in Kürze den Digitalen Gesundheitsmarkt Report 2015. Beim diesjährigen Report liegt der Fokus auf digitalen Gesundheits-Startups. Eine erste Infografik zu den Innovationspfaden der neuen Generation digitaler Startups gibt es hier, eine Vorschau des Reports hier. Die Pressemitteilung zur Studie wird gegen Ende der Woche veröffentlicht. Weiterlesen →


Geschrieben von am 10. November 2015
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Optretina ist neues Mitglied im Bundesverband Internetmedizin

OPTRetina Bild

Optretina ist neues Mitglied im BiM e.V.

„Weltweit könnten mehr als 80% der Fälle von Blindheit  geheilt werden, wenn diese richtig diagnostiziert und behandelt würden! Die heutige Anzahl von Patienten mit chronischen Krankheiten wie Diabetes und die Zunahme der älteren Bevölkerung macht ein einfaches, kostengünstiges und sicheres Screening und die Kontrolle der Netzhaut als Prävention von Augenerkrankungen unabdingbar. Sowie in entwickelten als auch in  Entwicklungsländern gibt es zu wenig Augenärzte und noch weniger Netzhautspezialisten, die die große Nachfrage von Patienten mit  Augen- und Netzhauterkrankungen abdecken können.

OPTRETINA SL ist ein spanisches Startup – Unternehmen, welches im September 2012 in Barcelona gegründet wurde. Optretina hat sich in Spanien zum Marktführer der  Telemedizin im Bereich Augenheilkunde entwickelt. Das Konzept von Optretina ist es, das Screening der Netzhaut zu vereinfachen, indem die Infrastruktur der Optikergeschäfte, eine starke Web-Plattform und ein Netzwerk von zertifizierten Netzhaut-Spezialisten genutzt werden. Optretina ist ein medizinischer Dienst, der dabei hilft potenzielle Patienten in einem früheren Stadium zu erkennen, und diesen dann einen Besuch beim Augenarzt oder einem Augenheilzentrum zu empfehlen, um eine endgültige Diagnose und eine adäquate Behandlung zu erhalten.

Optretina hat in Spanien bis zum heutigen Zeitpunkt mehr als  27.000 Fälle analysiert und wird im Jahr 2014 seine Tätigkeiten auf Deutschland, Portugal, Mexiko und Kolumbien erweitern. Optretina unterstützt außerdem die Continuous Medical Education der Optiker mit Web-Seminaren und E-Learning-Programmen. Optretina wird von  zahlreichen Vereinigungen von Medizinern, Augenoptikern und Patienten in Spanien unterstützt.


Geschrieben von am 28. Oktober 2014
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DITG ist neues Mitglied im Bundesverband Internetmedizin

DITG GmbH ist neues Mitglied im BiM e.V

DITG_logo

 

Das DITG – Deutsches Institut für Telemedizin und Gesundheitsförderung wurde im März 2013 in Düsseldorf gegründet. Zweck der Gesellschaft ist die Durchführung und Veröffentlichung von Studien zur Erforschung der Wechselwirkung zwischen Lebens- bzw. Ernährungsstil und verschiedener Krankheitsbilder. Auch die telemedizinische Versorgung und Betreuung von Erkrankten in der Primär,- Sekundär,- und Tertiärprävention gehört zum Leistungsspektrum des DITG.
Sein Alleinstellungsmerkmal ist die effiziente Zusammenfassung vielfältiger telemedizinischer Dienstleistungen, mit dem Ziel, Betroffenen durch die professionelle Umsetzung auf lange Sicht nachhaltig zu helfen. In Zusammenarbeit mit Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen, wie zum Beispiel Pharma, Krankenkassen, Telekommunikation etc. werden alle wichtigen Inhalte, die sonst auf verschiedene Quellen verteilt sind, effektiv für die Betroffenen übersichtlich in einer Anlaufstelle gebündelt angeboten.
Das DITG dient der Entwicklung innovativer, gesundheitswissenschaftlicher Konzepte und ist gleichzeitig prädestiniert, diese Ansätze in realen Marktumfeldern operativ umzusetzen, detailliert zu erproben und anschließend professionell auszuwerten, um sie am Markt zu platzieren.

Unter der wissenschaftlichen Führung des Internisten Prof. Dr. Martin, Chefarzt für Diabetologie und Direktor des Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrums (WDGZ), führt das DITG Studien im Bereich der Telemedizin durch, um Konzepte für Kunden zu validieren. Anhand der jeweiligen Studienergebnisse unterstützt dann das DITG seine Kunden dabei, deren Geschäftsmodelle zu entwickeln, zu etablieren und sie stetig an den sich schnell wandelnden Anforderungen des Marktes anzupassen.
Das DITG beschäftigt sich hauptsächlich mit chronischen Erkrankungen. Aktuell wird ein Projekt realisiert, welches sich mit einem Coaching-Ansatz von Diabetes Typ II Patienten befasst; Konzepte und Studien für weitere chronische Krankheiten werden sukzessive folgen.
Das Qualitätsmerkmal des DITG ist die Gewährleistung der medizinischen wie wissenschaftlichen höchsten Qualität in Verbindung mit der Entwicklung innovativer Konzepte und der damit verbundene empirische Nachweis für die Wirkungsforschung.

http://ditg.de/


Geschrieben von am 3. September 2014
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Rückt die EBM-Ziffer für Telemedizin näher?

In einem Bericht des Deutschen Ärzteblatts zum 4. Nationalen Fachkongress Telemedizin stellt der zuständige Referatsleiter des Bundesgesundheitsministeriums, Nino Mangiapane, ein Licht am Ende des Tunnels in Sachen ambulanter Abrechnungsziffer für Telemedizin in Aussicht – Auszug:

Immerhin gibt es inzwischen eine Rahmenvereinbarung zwischen Kassenärztlicher Bundesvereinigung und GKV-Spitzenverband, in der die Voraussetzungen für die Vergabe einer EBM-Ziffer für eine telemedizinische Anwendung festgelegt sind. Dazu zählen etwa die Vereinbarkeit mit dem Fernbehandlungsverbot, die Beibehaltung des Grundsatzes der persönlichen Leistungserbringung und die technische Migrationsfähigkeit des jeweiligen telemedizinischen Verfahrens in die geplante bundesweite Telematikinfrastruktur. „Wir werden in der neuen Legislaturperiode versuchen, die Entwicklung zu beschleunigen“, kündigte Mangiapane an.

Den vollständigen Artikel können Sie unter diesem Link nachlesen….

 


Geschrieben von am 16. Dezember 2013
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SpOn zum Ärztestreit über Fernbehandlungsverbot

Im Spiegel Online erschien am 12.11.13 ein längerer Artikel zum Thema Für und Wider Tele- und Internetmedizin. Der Autor Streffen Trumpf beschäftigte sich besonders mit der Frage, wie digitale Medizin helfen könnte, die immer deutlicher werdenden Versorgungslücken zu schließen – Auszug:

„Auf dem Land gibt es kein vernünftiges Breitband“, sagt Infratest-Geschäftsführer Robert Wieland. Dabei werde die gesundheitliche Versorgung immer stärker über Computer stattfinden. „Das ist im Gesundheitssystem erforderlich, um das System überhaupt noch finanzieren zu können.“

Den vollständigen Artikel können Sie unter diesem Link lesen.


Geschrieben von am 14. November 2013
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Durchbruch in der Telemedizin? E-Fallakte bricht Sektorengrenzen auf

Wie die Ärzte Zeitung heute berichtet, ist die auf der letzten conhIT präsentierte EFA 2.0 ab Ende September einsatzfähig. Die ärztliche Tageszeitung meint dazu:

Und das könnte einen erheblichen Vorteil für die Vernetzung bringen: „Aus Sicht der Informationsflüsse hebt die EFA die Trennung zwischen ambulantem und stationärem Sektor in Deutschland völlig auf“, sagt Dr. Winfried Seibert, der als stellvertretender Leiter Klinische Systeme am Städtischen Klinikum München bereits ein EFA-Projekt für Darmkrebspatienten realisiert hat.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier .

 


Geschrieben von am 15. August 2013
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