2057 – Die Medizin der Zukunft

Die TV-Dokumentation „2057 – Unser Leben in der Zukunft“ ist mittlerweile schon fünf Jahre alt. Aber gerade deshalb ist es spannend, sich noch mal anzuschauen, wie weit wir uns der dort gezeichneten Vision der Medizin, wie sie in Zukunft aussehen könnte, in dieser Zeit schon angenähert haben. Man könnte fast die Prognose wagen, dass es nicht mehr 50, sondern vielmehr nur 25 Jahre dauern wird, bis unsere Versorgung so funktioniert.

Die Basis für diese „schöne neue Welt“ ist elektronische Vernetzung und die Möglichkeiten, die sie schafft, sind faszinierend und fast unglaublich. Leider hinterlässt der Beitrag auch einen bitteren Nachgeschmack, der sich in der Realität kaum anders darstellen wird: Eine Zukunft ohne Krankheiten und mit einem extrem verlängerten Leben ist möglich – aber nur für denjenigen, der es sich leisten kann.


Geschrieben von am 15. Februar 2013
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Medizinanwalt Vorberg: Es gibt kein Fernbehandlungsverbot!

Sebastian Vorberg

In Hinblick auf das Potential von Internetmedizin in Deutschland wird immer wieder auf das Fernbehandlungsverbot und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Entwicklung von Angeboten verwiesen.

BiM-Vorstandssprecher Sebastian Vorberg, im Hauptberuf Fachanwalt für Medizinrecht, vertritt die Ansicht, dass man von einem Fernbehandlungsverbot als solches nicht sprechen kann. Zitat:

Bei der Auslegung der Norm im Hinblick auf ein eventuelles Fernbehandlungsverbot ist jedoch zu beachten, dass entgegen dem ersten Anschein, nicht die Fernbehandlung an sich – sondern nur die Werbung hierfür verboten ist. Eine individuelle ärztliche Behandlung, die nicht auch auf eigener Wahrnehmung an dem zu behandelnden Menschen oder Tier beruht, ist aber auch hiernach – in den oben dargestellten engen Grenzen – zulässig (vgl. Fritzsche, in: Spickhoff, Medizinrecht, 1. Aufl. 2011).

Vorberg beschäftigt sich schon länger mit diesem Sachverhalt und hat in seinem Blog www.medizinanwalt.de mehrere Beiträge dazu verfasst, die Sie hier und hier  nachlesen können. Auch in folgendem Videobeitrag äußert er sich dazu:

 


Geschrieben von am 21. Dezember 2012
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