Digitaler Binnenmarkt für Europa

In einem Strategiepapier aus dem Mai diesen Jahres zeigt sich Jean-Claude Juncker überzeugt von der Notwendigkeit, einen digitalen Binnenmarkt in Europa zu schaffen. Seinen Statements aus dem Frühjahr 2015 folgt jetzt die gemeinsame Erklärung anlässlich der deutsch-französischen Konferenz zur Beschleunigung des digitalen Wandels in der Wirtschaft für Europa.

Deutsch-Französische Erklärung zum Digitalen Binnenmarkt in Europa

Die Bedeutung eines digitalen Binnenmarkts in Europa für die Internetmedizin betrifft dabei gleich mehrere Dimensionen. Vorstand im Bundesverband Internetmedizn e.V. Dr. Markus Müschenich ist Managing Partner von Flying Health und reiste auf Einladung des Bundeswirtschaftsministeriums nach Paris. Er bringt spannende Eindrücke mit, die über die eigentliche Erklärung hinaus gehen. Neben dem Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, war auch Angela Merkel vor Ort. Das unterstreicht, dass das Thema der Bundesregierung trotz aktueller innenpolitischer Probleme, wichtig ist.


Wer oder was ist der Europäische Binnenmarkt?


Die nächsten Jahre erwarten wir eine Aufbruchstimmung in der Gesundheitswirtschaft. Sie wird die zunehmend die teils aktive Zurückhaltung einiger Akteure in Frage stellen. Die Gesundheitswirtschaft wird sich dem digitalen Wandel stellen, weil die nötigen Voraussetzungen geschaffen werden. Die Gesundheitsversorgung wird sich stärker mit anderen Branchen verzahnen und die Patienten selbst werden in den Veränderungsprozess einsteigen.

Der noch schwer fassbare wirtschaftliche und gesellschaftliche Wert von Anwendungen z.B. im Bereich Big Data, soll nach Wunsch beider Länder vor allem im Bereich der Gesundheitsversorgung im Rahmen von Leuchtturmprojekten sichtbar gemacht werden. Die Erklärung sieht hier priorisierten Handlungsbedarf.

Die Gesundheitswirtschaft birgt die größten Potenziale, da Big Data helfen kann, die Gesundheitsversorgung der europäischen Bevölkerung kostengünstiger und effektiver zu gesalten.

Ein besonderes Gewicht wird dabei auf die Entwicklungsmöglichkeiten von Start-Ups gelegt, die sich als Mitglieder über den Bundesverband Internetmedizin organisieren. Die besondere Bedeutung von Start-Ups wird für alle Branchen erkannt. Jüngst brachte es Deutsche Bank Chef John Cryan für sein Unternehmen und seine Branche auf den Punkt. In seiner ersten Pressekonferenz anlässlich der Probleme des Unternehmens attestierte er dem eigenen Haus, der digitale Wandel sei in seiner notwendigen Form nicht ohne die Hilfe innovativer Partner aufzuholen.

Die Beweglichkeit und der Mut der Start-Ups, disruptive Lösungen für den Gesundheitsmarkt zu erschließen, muss gefördert werden. Dazu braucht es Plattformen, die etablierte Player im Gesundheitswesen mit den Start-Ups zusammenbringen. Der Bundesverband Internetmedizin ist eine solche Plattform.

Einen persönlichen Bericht von Dr. Markus Müschenich zu den Erkenntnissen der Pariser Konferenz dürfen gleichfalls etablierte und neue Mitglieder im Bundesverband Internetmedizin bei Ihrer Mitgliederversammlung am 02.12.2015 erwarten.


Geschrieben von am 30. Oktober 2015
Kennzeichnung: , , ,

“Internetmedizin ist eHealth weit voraus”

markus_mueschenich_privat

07.09.2015  “Die Internetmedizin ist dem, was wir heute als eHealth bezeichnen so weit voraus, wie Google dem Brockhaus”, sagt Markus Müschenich, Vorstand Bundesverband Internetmedizin und Managing Partner von Flying Health, im Exklusiv-Interview mit VWheute. So wisse man bereits heute, “was in fünf Jahren in unserem Gesundheitswesen los sein wird.” weiter lesen

www.versicherungswirtschaft-heute.de

 


Geschrieben von am 8. September 2015
Kennzeichnung: , , ,