Mit Bundeswirtschaftsminister Rösler im Silicon Valley

Foto: MMueschenich

Dr. Markus Müschenich, Vorstand des Bundesverband Internetmedizin, war Mitglied der Ministerdelegation – sein Bericht: 

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) reiste vom 19.-24. Mai ins Silicon Valley und nach Washington, um Unternehmen der Internetwirtschaft kennenzulernen –  unter anderem Google, Facebook, Salesforce und Github. In Kalifornien und der US-Hauptstadt  konnte der Minister erfahren, wie dort immer wieder erfolgreich Computer- und Internet-Konzerne gegründet werden.

Der Vizekanzler wurde von mehr als 100 Managern deutscher Startup- und IT-Firmen begleitet. Als einziger Vertreter der digitalen Gesundheitswirtschaft war Dr. Markus Müschenich, Vorstandsmitglied des Bundesverbands Internetmedizin, Teilnehmer der Delegation.

Dr. Müschenich ist Managing Partner von FLYING HEALTH – Die Start-up Manufaktur (www.flyinghealth.com).

FLYING HEALTH ist ein neuer Inkubator für Startups mit dem Focus Internetmedizin und wurde kürzlich in Berlin gegründet. Das erste Unternehmen, das FLYING HEALTH auf seinem Weg ins deutsche Gesundheitswesen begleitet, ist die Caterna Vision GmbH. Caterna (www.caterna.de) ist eine digitale Sehschule, die internetbasiert Kindern mit Sehbehinderung (Amblyopie) hilft, wieder normal sehen zu lernen. Ursprünglich wurde Caterna von der Technischen Universität Dresden – auf der Basis von 15 Jahren Forschung – ausgegründet. Auf der Grundlage augenärztlicher Diagnostik und in enger Kooperation mit innovativen Augenärzten, die in ihrer Praxis die Kinder in der Nutzung der internetbasierten digitalen Therapie anleiten und begleiten, verbessern die Kinder durch individualisierte Sehübungen direkt am Bildschirm Ihre Sehfähigkeit. Diese neuartige Behandlung ergänzt die etablierte Standardtherapie der Occlusion durch ein Augenpflaster mit dem Ziel, das Behandlungsergebnis ebenso zu verbessern, wie die therapeutische Compliance der Patienten.  Auch Augenärzte, die über die ÄG Nord Mitglied des Bundesverbands Internetmedizin sind, gehören zu den Anwendern der Caterna-Sehschule.

„Wir ziehen ein durchweg positives Fazit der Delegationsreise“, so Dr. Markus Müschenich nach seiner Ankunft in Berlin. „Wir haben in den 4 Tagen – auch dank der hervorragenden Vorbereitung durch das Bundeswirtschaftsministerium  –  einen wichtigen Schritt zur Stärkung der deutschen IT- und Startup-Branche gemacht. Die Amerikaner waren beeindruckt von den Innovationen ‚Made in Germany’ und dem damit  verbundenen Unternehmergeist. Spürbar war das Interesse der US Investoren insbesondere auf dem Empfang im Silicon Valley. Hundert relevante Kapitalgeber und Unternehmer empfingen uns mit viel Respekt und Interesse. Für den Bundesverband Internetmedizin  können wir ein doppeltes Fazit ziehen: Erstens ist die Internetmedizin im amerikanischen Gesundheitswesen auf den Weg gebracht und keine Ausnahmeversorgung mehr. Und zweitens hat Minister Rösler  klar demonstriert, dass zur Internetwirtschaft auch die Gesundheitswirtschaft gehört. Nicht nur sein  Ministerium unterstützt die digitale Gesundheitsversorgung von morgen, auch der Minister selber hat auf der Reise klargestellt, dass die Internetbasierte Medizin in der Zukunft  einen hohe Stellenwert haben muss, um eine moderne Gesundheitsversorgung sicherzustellen.“

Fotos:

 


Geschrieben von am 27. Mai 2013
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John Sculley: Digital health and dinosaurs – a word of warning

 

Es kann ganz schnell gehen...  Foto: rudis-fotoseite.de/pixelio.de

Es kann ganz schnell gehen…
Foto: rudis-fotoseite.de/pixelio.de

John Sculley, ehemaliger CEO von u. a. Apple und Kodak, hat im Forbes Online-Blog von John Nosta einen Gastbeitrag veröffentlicht, der die gleichen Gedanken vertritt wie unser Blogbeitrag zur Cebit. Er weist auf die Gefahren hin die drohen, wenn Widerstände gegen Innovationen aufgebaut werden. Man kann mutmaßen, dass ein Mann mit jahrzehntelanger Erfahrung in Führungspositionen von Weltkonzernen weiß, wovon er redet.

Auszug:

I believe the consumerization of healthcare holds really big opportunities for breathtaking innovation. It also holds perils for healthcare incumbents who fail to adapt and prepare their companies for non-linear disruption.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.


Geschrieben von am 8. März 2013
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Europäische Kommission erlässt Aktionsplan für digitale Versorgung

Nicht nur der Bundesverband Internetmedizin macht sich Gedanken um die Möglichkeiten der digitalen Vernetzung im Gesundheitswesen. Die Europäische Kommission hat einen Aktionsplan erlassen, der langfristig angelegte Maßnahmen zur Etablierung von digitaler Versorgung vorsieht. Besonders interessant ist die Betonung auf Patientenmitwirkung und  „cross-border“ Aktivitäten und Standards, die nahe legen, dass hier ein Grundstein für EU-weite Versorgungskonzepte gelegt werden.

Ausführliche Information finden Sie auf der Homepage der Europäischen Kommission….


Geschrieben von am 12. Dezember 2012
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