Die BiM-Linktipps der Woche #45

Martin Schleicher, bekannt als ‘der gesundheitswirt‘, sammelt für uns Neuigkeiten und aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Internetmedizin und stellt uns die spannendsten Links zusammen. Jeden zweiten Dienstag frisch im BiM-Blog!

Start-ups: Neue Partner im Gesundheitssytem

Junge Internetunternehmen wie Tinnitracks und Medlanes bringen neue Ideen und eine neue Dynamik in das Gesundheitswesen. Was machen sie, und wie funktioniert die ganz eigene Welt der Digital Health Startups? Weiterlesen →

Die seltsame Angst vor der digitalen Patientenakte

Elektronische Patientenakten könnten auch in Deutschland dafür sorgen, dass Kranken schneller geholfen wird. Die Leidensgeschichte der sechsjährigen Klara unterstreicht dies. Eine Studie der Stiftung Münch zeigt: Deutsche Datenschutzbedenken blockieren die Modernisierung vollkommen unnötig. Weiterlesen →

Der deutsche Gesundheitsmarkt ist zu sehr reglementiert

Katharina Jünger, Mitgründerin der TeleClinic, spricht Klartext zum Thema „Telemedizin: Zukunftsbehandlung oder technische Quacksalberei?“. In vielen Regionen Deutschlands herrscht ärztlicher Notstand, vor allem auf dem Land. Telemedizin soll die Versorgung künftig verbessern, z. B. durch das Anbieten von Online-Sprechstunden. Doch einige Experten kritisieren diesen Vorstoß. Weiterlesen →

Vorreiter Baden-Württemburg: Ein genialer Schachzug

Baden-Württemberg ist das Vorzeige-Bundesland, wenn es um die Umsetzung von Selektivverträgen geht – auch mit Facharztbezug. Vernetztes und sektorübergreifendes Arbeiten ist den Heilberufen nicht fremd. Nun soll dort die Digitalisierung im Gesundheitswesen vorangetrieben und eine telemedizinische Ideenschmiede etabliert werden. Eine Blaupause für ganz Deutschland? Weiterlesen →

Technology Review: „Digital Health Pioneers“ sind ausgewählt

Die Finalisten des Wettbewerbs „Digital Health Pioneers“ stehen fest: Combinostics, Doctolib, Preventicus, NursIT Institute und TeleClinic. Eine Jury hat die fünf Start-ups ausgewählt, da deren Ideen neue Möglichkeiten für das Gesundheitswesen eröffnen. Auf dem „Innovators Summit – Digital Health“ am 30. November in Berlin stellen sich die Start-ups vor. Der Gewinner erhält ein Preisgeld von 10.000 Euro. Weiterlesen →

Reinhardt ruft Ärzte auf, die Digitalisierung mutiger voranzutreiben

„Im Bereich der Digitalisierung agieren wir Ärzte sehr konservativ, weil wir nicht wissen, was die Digitalisierung mit dem Arztbild macht“, sagte Klaus Reinhardt, Vorsitzender des Hartmannbundes, auf der Hauptversammlung in Berlin. Auf der einen Seite stehe die Bereitschaft auch der Ärzte, mit Smartphones Bankgeschäfte zu machen oder mit ihren Verwandten zu skypen. „In unserem Kerngeschäft aber, dem Gesundheitswesen, sind wir von Verlustängsten geprägt“, so Reinhardt. „Ich möchte uns Mut machen, uns fortschrittsorientiert zu organisieren.“ Weiterlesen →


Geschrieben von am 8. November 2016
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Die BiM-Linktipps der Woche #39

Martin Schleicher, bekannt als ‘der gesundheitswirt‘, sammelt für uns Neuigkeiten und aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Internetmedizin und stellt uns die spannendsten Links zusammen. Jeden zweiten Dienstag frisch im BiM-Blog!

Was das digitale Gesundheitswesen braucht

Die Bertelsmann Stiftung befasst sich in einem aktuellen Projekt mit dem Thema der Digitalisierung des Gesundheitswesens. Im August hat das Projekt bei Twitter kurze Experten-Zitate zu Rahmenbedingungen und Nutzen der Digitalisierung veröffentlicht. Das Zitat von Jonas Pendzialek, Unternehmensentwicklung bei der Techniker Krankenkasse: „Digitale Gesundheit braucht einen klaren Beweis von Nutzen und Wirtschaftlichkeit, vertrauenswürdigen Datenschutz und Akzeptanzgewinn.“ Die Hintergrundüberlegungen zu seinem kurzen Zitat: Weiterlesen →

Klara: Drei Millionen für das Whatsapp der Medizin

Über die App Klara können Ärzte mit ihren Patienten kommunizieren, beispielsweise zu Terminen, Untersuchungsergebnissen, Medikationen oder Rechnungen. Jetzt schloss das Startup seine Seed-Runde ab, in der Project A Ventures, Lerer Hippeau Ventures sowie Altinvestoren insgesamt drei Millionen US-Dollar gaben. Weiterlesen →

#SmartHealth-Studie: Digitale Gesundheitsangebote kommen an

Die Zeit ist reif für digitale Gesundheitsangebote im ersten Gesundheitsmarkt. Zu diesem Ergebnis kommt die #SmartHealth-Studie der Techniker Krankenkasse (TK): Je größer der Mehrwert eines Angebotes ist, desto höher ist auch die Zustimmung in der Bevölkerung. So würden etwa 63 Prozent der Befragten ihre eigenen Gesundheits- und Fitnessdaten auswerten lassen, um die Früherkennung und Diagnose schwerer Krankheiten wie etwa Krebs zu erleichtern. Die TK-Studie sowie die IGES-Studie „Digitale Angebote in der Gesundheitsversorgung“ stehen unter www.tk.de zur Verfügung. Weiterlesen →

Neues Buch: „Datenschutz ist was für Gesunde“

Jens Spahn, Markus Müschenich und Jörg F. Debatin haben im September das Buch „App vom Arzt – Bessere Gesundheit durch digitale Medizin“ veröffentlicht. Darin schreiben sie zur Kommunikation zwischen Arzt und Apotheker: „Da werden täglich tausendfach Diagnosen und Empfehlungen per einfacher E-Mail hin- und hergeschickt oder nach wie vor – noch spannender – per Fax. Aus der Sicherheitsperspektive gesehen könnten Sie da in beiden Fällen genauso gut eine Postkarte schicken, denn das Mitlesen ist für Außenstehende genau so einfach wie bei einer Postkarte.“ Eine Leseprobe gibt’s beim Herder VerlagWeiterlesen →

Weltweit erste medizinisch zugelassene App erkennt zuverlässig Herzrhythmusstörungen

Die neu erschienene App „Preventicus Heartbeats“ (Android und iOS) prüft innerhalb von Minuten, ob das Herz im Takt ist. Die App ist ein CE-zertifiziertes Medizinprodukt und wurde an der Universitätsklinik Basel in einer klinischen Studie getestet. Weiterlesen →

Meet Watson: IBM Hackathon vom 7.-9.10.2016 in Hamburg

Beim IBM Hackathon Hamburg zum Thema „Watson, Cognitive & Gesundheit!“ geht es darum, spannende neue Projekte zum Laufen zu bringen und mit interessanten Daten zu arbeiten. Ob Programmierer oder Designer – Kreativität und Spaß stehen an erster Stelle und sollen ein Wochenende voller interessanter Hacks bescheren. Die Challenges: Kinder- und Jugendpsychiatrie, Gesundheit im Stadtteil der Zukunft, Krankenversicherung oder sogar eine ganz eigene Challenge. Weiterlesen →


Geschrieben von am 27. September 2016
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VIELE MEDICAL APPS SIND UNSICHER – EPRIVACY-STUDIE WEIST DEUTLICHE MÄNGEL BEI DATENSICHERHEIT UND DATENSCHUTZ NACH

  • Rund 140 getestete Medical Apps aus dem Bereich E-Health
  • Eklatante Mängel bei Datenschutz und Datensicherheit
  • Tests auf Basis eines fundierten Prüfkatalogs und aktueller Hacking-Methoden

Hamburg, 2. Dezember 2015. Viele Patienten verwenden auf ihrem Smartphone oder Tablet medizinische Apps, sogenannte Medical Apps. Diese Apps können den Nutzer beispielsweise bei der Behandlung einer chronischen Krankheit unterstützen. Bei der Anwendung einer mobilen Applikation aus dem medizinischen Bereich ist der Nutzer gezwungen, sensible Daten preiszugeben, die einen sorgfältigen Umgang seitens der Anbieter verlangen. Datenschutz und Datensicherheit spielen hier eine besonders wichtige Rolle. ePrivacy stellte mittels dieser Studie jedoch fest, dass viele Anbieter diesen Anforderungen aktuell nicht nachkommen.

Zwischen August und November 2015 führten die Experten von ePrivacy umfangreiche Laboruntersuchungen durch, bei denen der Schutz und die Sicherheit von Daten bei rund 140 Medical-Apps mit den Betriebssystemen iOS und Android analysiert wurden. Die Prüfungen bezogen sich u.a. auf die Verfügbarkeit der Datenschutzerklärung, den Einsatz von SSL-Verschlüsselung und anderen Sicherheitsmaßnahmen, die Analyse des ein- und ausgehenden Datenverkehrs und Social Engineering.

Abgefangene Login-Daten bei 80% aller Apps

Die Auditoren konnten bei den Laboruntersuchungen den Datenverkehr von 54% der getesteten Medical Apps abfangen. Durch einen Man-in-the-Middle-Angriff konnten bei fast 80% aller Apps Login-Daten und bei 52% Gesundheitsdaten ermittelt werden. Bei einem Man-in-the-Middel-Angriff schaltet sich ein Dritter zwischen den Datenverkehr zweier Kommunikationspartner und kann so an sensible Daten gelangen.                                                                                             

75% aller Apps ließen eine Manipulation der Gesundheitswerte zu

Die Gesundheit des Users kann durch mangelhaften Schutz der Daten beeinträchtigt werden. Das Laborteam von ePrivacy konnte bei knapp 75% aller Apps die gesendeten und empfangenen Daten manipulieren und so zum Beispiel Blutzuckerwerte verfälschen.

 

57% aller Apps bieten keine Datenschutzerklärung

Zusätzlich wurde die Verfügbarkeit der Datenschutzerklärung innerhalb der App untersucht. Dabei stellte ePrivacy fest, dass über die Hälfte der Apps beider Betriebssysteme dem Nutzer keine Datenschutzerklärung anbieten. Die Datenschutzerklärung sorgt für Transparenz und ist für den Nutzer der App von großer Bedeutung. Bestenfalls sollte der Anbieter den Nutzer darin auch über die Verwendung der Gesundheitsdaten informieren.

Prof. Dr. Christoph Bauer, Geschäftsführer bei ePrivacy GmbH, weist darauf hin, wie viele Patienten mit steigender Tendenz Medical Apps verwenden und erklärt weiter: „Um die Verbraucher zu schützen und das Vertrauen in mobile Anwendungen zu stärken, ist bei den Anbietern dringender Handlungsbedarf geboten. Die Angebote zur professionellen Analyse, individuelle Handlungsempfehlungen und die Möglichkeit zur Zertifizierung sollten mehr genutzt werden.“

Das ausführlich Whitepaper zur Studie steht hier zum Download bereit: (https://www.eprivacy.eu/login/).

Über ePrivacy

ePrivacy berät und unterstützt Unternehmen mit digitalen Produkten in allen Fragen und Herausforderungen des Datenschutzes. Als unabhängiger Dienstleister zertifiziert ePrivacy Firmen und Produkte für vorbildlichen Datenschutz mit dem Datenschutz-Gütesiegel „ePrivacyseal“ und Apps mit dem Siegel „ePrivacyApp“. Die Experten von ePrivacy sind akkreditierte Gutachter beim Unabhängigen Landesdatenschutzzentrum Kiel (ULD), Mitglied der Arbeitsgruppe Mobile Sicherheit für den Deutschen IT-Gipfel und Zertifizierer für das EU OBA Framework, einer freiwilligen Selbstkontrolle von Online-Werbung zum Schutz der Internetnutzer, die in Zusammenarbeit mit der EU entwickelt wurde.

Prof. Dr. Christoph Bauer, geschäftsführender Gesellschafter von ePrivacy,  erarbeitet zusammen mit einem hochqualifizierten Team von technischen Experten und erfahrenen Juristen Lösungen für Unternehmen der digitalen Wirtschaft in Deutschland und Europa. Er unterstützt die EU bei Datenschutzthemen, veröffentlicht regelmäßig Beiträge und hält Vorträge zum Thema Datenschutz.

Sie können die Pressemitteilung auch als PDF downloaden.

Zum Download der Studie gelangen Sie hier.


Geschrieben von am 5. Januar 2016
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Die BiM-Linktipps der Woche #51

Martin Schleicher, bekannt als ‘der gesundheitswirt‘, sammelt für uns Neuigkeiten und aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Internetmedizin und stellt uns die spannendsten Links zusammen. Jeden zweiten Dienstag frisch im BiM-Blog!

Viele Medical Apps sind unsicher – ePrivacy-Studie weist deutliche Mängel bei Datensicherheit und Datenschutz nach

Zwischen August und November 2015 führte das Unternehmen ePrivacy umfangreiche Laboruntersuchungen durch, bei denen der Schutz und die Sicherheit von Daten bei rund 140 Medical Apps aus dem Bereich E-Health analysiert wurden. Die Prüfungen bezogen sich u.a. auf die Verfügbarkeit der Datenschutzerklärung, den Einsatz von SSL-Verschlüsselung und anderen Sicherheitsmaßnahmen, die Analyse des ein- und ausgehenden Datenverkehrs und Social Engineering. Die Ergebnisse sind niederschmetternd und weisen auf einen dringenden Handlungsbedarf bei Anbietern von Medical Apps hin. Weiterlesen →

10-Punkte-Agenda: Berlin auf dem Weg zur Digitalen Hauptstadt

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat eine 10-Punkte-Agenda vorgestellt, mit der Berlin zur digitalen Hauptstadt gemacht werden soll. In zwei Punkten des Programms kommt das Thema E-Health vor: 1. Berlin schafft 30 neue IT-Professuren (u.a. zum Thema E-Health und Smart Medical Data) und 5. Der Wissenschaftsstandort Berlin stärkt seine E-Health-Kompetenz (Aufbau der digitalen Patientenakte, internationale Stärkung der Berliner Gesundheitswirtschaft). Weiterlesen →

Google Life Sciences wird unter Alphabet jetzt zu Verily

In einem Video hat Google die Umbenennung seiner Abteilung für Life Sciences verkündet: Im Gefüge der neu gegründeten Alphabet-Holding soll die Abteilung jetzt unter dem Namen Verily als unabhängiges Medizinforschungsunternehmen geführt werden. Das interdisziplinäre Ziel bleibt nach wie vor, Zeichen von Krankheit, aber auch von Gesundheit besser identifizieren zu können. Weiterlesen →

hub conference 2015: Game-Changing in Healthcare

Auf der hub conference in Berlin wurden mehrere Sessions zum Thema Digital Health angeboten. Die Diskussionsrunde „Game-Changing in Healthcare“ mit Johannes Jacubeit (connected-health), Max Müller (DocMorris) und Florian Weiß (Jameda), moderiert von Min-Sung Sean Kim (XLHEALTH), beschäftigte sich mit der Frage „Wie werden digitale Gesundheitsinnovationen die Beziehung zwischen Patienten und Ärzten oder Patienten und Apothekern verändern?“. Weiterlesen →

Medizin-Apps: So funktioniert der Gesundheits-Check per Smartphone

Apps erobern die Medizin – sogar bei schwersten Leiden wie Krebs oder Aids sollen die digitalen Heiler helfen. Was fehlt, ist Orientierung. Um sich dennoch im App-Dschungel zurechtzufinden, helfen drei Fragen: Wie gut ist das medizinische Konzept der Gesundheits-App? Wer ist der Anbieter? Was passiert mit den Daten? Weiterlesen →


Geschrieben von am 16. Dezember 2015
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