Müschenich: AMBULANT oder STATIONÄR oder INTERNET

Dr. Markus Müschenich

In einem aktuellen Blogeintrag widmet sich BiM-Vorstandsmitglied Dr. Markus Müschenich noch mal dem bisher zurück gelegten und vor uns liegenden Weg der elektronischen Medizin – Auszug:

Das konservative Regelwerk des deutschen Gesundheitswesens reicht allerdings noch nicht aus, um die Chancen dieser neuen Welt zu nutzen aber auch und die wirklichen Gefahren abzuwenden. Deshalb dominiert häufig noch die Taktik des undifferenzierten Beißreflexes gegen diese neue Welt der Medizin. In wenigen Jahren allerdings wird der Begriff der Internetmedizin als „Ortsbezeichnung“ der Leistungserbringung so in die Alltagssprache eingehen und selbstverständlich werden wie der Begriff Krankenhaus, Arztpraxis oder Apotheke.

Vollständiger Artikel hier.

Besonders interessant wird dieser Ausblick vor dem Hintergrund der gerade vermeldeten und nahezu absurd anmutenden Nachricht des größten deutschen Telekommunikationsanbieters, DSL-Neuverträge nur noch mit automatischer Drosselung anzubieten. Nicht wenige sehen darin den Anfang vom Ende des freien Internets in Deutschland, zumindest dann, wenn andere Anbieter dem Beispiel folgen sollten. Tatsächlich bedeuten verminderte Bandbreiten nicht nur neue Hürden für Internetmedizin, sondern auch für Bildungs- und Unterhaltungsangebote sowie eCommerce und so ziemlich alles andere, was sich im Internet abspielt. Es bleibt abzuwarten, ob der Konzern über diese Hintertür tatsächlich eine Entwicklung entschleunigen kann, die nicht wenigen Menschen an Entscheiderpositionen zu schnell geht, oder ob er sich damit nur ins eigene Bein schießt – die Kunden werden hier ein Wörtchen mitzureden haben.


Geschrieben von am 23. April 2013.
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