Startup Dating

Der Termin für unsere diesjährige Mitgliederversammlung steht: 5. Dezember 2017

Highlight  wird das BiM Startup-Dating. Wir möchten bis zu zwölf Startups die Möglichkeit geben, sich im Rahmen eines Speed-Datings zu präsentieren. Die Startups bekommen in der BiM Arena einen von maximal zwölf im Kreis angeordneten Plätzen, um ihre Idee oder ihr Produkt vorzustellen. Gegenüber platziert sich jeweils ein Juror.
Jedes Startup stellt sich und sein Geschäftsmodell nun in zwei Minuten dem Juror vor. Danach wird im Uhrzeigersinn gewechselt, bis sich jedes Startup jedem Juror vorgestellt hat. Jeder Juror hat im Anschluss die Möglichkeit, die drei besten Startups mit einer virtuellen Investition zu unterstützen.

Alle weiteren Informationen zum Ablauf und den Teilnahmebedingungen finden Sie hier:
BiM-Dating-Award.


Geschrieben von am 18. Juli 2017


Exklusiv für unsere Mitglieder: Webinar zur neuen Datenschutzverordnung (DSGVO)

Die neue Datenschutzverordnung (DSGVO) kommt – und nun?

Mit der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) soll das Datenschutzrecht innerhalb Europas vereinheitlicht werden, um dem Einzelnen mehr Kontrolle über seine Daten zu verschaffen. In Kraft treten soll die Verordnung Anfang 2018.

Der Bundesverband Internetmedizin bietet exklusiv für alle Mitglieder in Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner mpP/ yourprivacyfirst kostenlose Webinare zur neuen Datenschutzverordnung an. Erfahren Sie, was schon jetzt beachtete werden muss und was Sie erwartet.

Ihr Referent:

Mike Peter, Sachverständiger und Fachexperte für Datenschutz, Geschäftsführer der mpP Group/ yourprivacyfirst.de

Hier geht es zur Anmeldung.


Geschrieben von am 6. Juli 2017


Digital Health Startups: Keine Angst vor dem konservativen Gesundheitswesen

Vorstandssprecher Sebastian Vorberg rät: „Digital Health Startups: Keine Angst vor dem konservativen Gesundheitswesen“

Die Digitalisierung der Medizin ist eine der großen Entwicklungen dieser Zeit. Das Gesundheitswesen steht vor großen teilweise disruptiven Veränderungen. Viele gute Ideen finden schnell den Weg zur Gründung eines Startups. Doch die Euphorie einer neuen Idee verblasst schnell, wenn man sich mit eingefleischten Kennern der Gesundheitsbranche unterhält. Das System scheint träge und immun gegen Innovation. Tausend Gründe finden sich, warum die geplante Innovation nicht im Gesundheitswesen fruchten kann. Auch rechtlich ist alles so reguliert, dass neue Ideen hier nach kurzer Prüfung eigentlich sofort versagen.

Hier gehts zum vollständigen Artikel.


Geschrieben von am 27. Juni 2017


Multimedia-Broschüre des Bundesverbandes Internetmedizin 

Der Bundesverband Internetmedizin möchte mit der Broschüre „Vision der Medizin“ allen Mitgliedern und anderen fortschrittlichen Unternehmern Inspirationen für die neuen Möglichkeiten der Internetmedizin geben und allen Lesern einen Eindruck davon verschaffen, wie die Zukunft der Medizin im Rahmen der Digitalisierung aussehen kann. Unsere Mitglieder haben dabei die Möglichkeit, Ihr Unternehmen mit Ihren interessanten Leistungen in Form einer Anzeige zu präsentieren. In der Online-Version wird Ihre Anzeige direkt zu Ihrer Homepage verlinkt sein.

Präsentieren Sie sich mit Ihrem Netzwerk und informieren Sie über „Internetmedizin“!

Die JS Deutschland GmbH wird sich bezüglich der gemeinsamen Darstellungsmöglichkeiten mit Ihnen in Verbindung setzen. Falls Sie vorab Fragen haben, können Sie die JS Deutschland GmbH auch gerne jederzeit unter der Telefonnummer 040/484040 kontaktieren.

 

 


Geschrieben von am 22. Juni 2017


BiM-Mitglied Medatixx präsentiert AppPoint auf der ConhIT

Im Fokus der diesjährigen conhIT stand unter anderem der AppPoint des Praxissoftwareherstellers medatixx, der seit diesem Jahr Mitglied des Bundesverbands für Internetmedizin ist.

Im Rahmen der conhIT wurde der AppPoint erstmalig präsentiert und bekannt gegeben, welche Digital Health Apps Ärzten ab sofort zur Verfügung stehen. In den Anfängen der Pilotphase werden die Apps von Preventicus Heartbeats, Arya und M-sense an die Praxissoftware angebunden.

Medatixx-Geschäftsführer Jens Naumann ließ verlauten, dass der AppPoint für medatixx-Anwender und deren Patienten ein Lotse im Dschungel der Gesundheits-Apps sein soll und dass nur Apps mit einem medizinischen oder prozessualen Mehrwert angebunden werden. Die Anbindung weiterer Apps ist aber fest geplant.


Geschrieben von am 21. Juni 2017


Kongress für Gesundheitsnetzwerker, 29. – 30. März 2017

In diesem Jahr stand der Kongress für Gesundheitsnetzwerker ganz im Zeichen der Digitalisierung. War das Thema vor Kurzem noch das Highlight einzelner Panels mit ausgewählten Rednern, so war in diesem Jahr Digitalisierung der Dreh- und Angelpunkt in vielen Kongressbeiträgen und wurde aus vielen unterschiedlichen Perspektiven betrachtet.

Auf dem Startup Parcours präsentierten sich auch in diesem Jahr eine Vielzahl an innovativen Startups aus dem Bereich Digital Health. Neben Cynteract, HappyMed, Heartbeat Medical, Imito und Therapio waren auch die Mitglieder des Bundesverbands für Internetmedizin Dipat, OneLife und Selfapy mit von der Partie.

Am 29. März fand die Diskussion „Rechtsfragen digitaler Medizin: Wo ist das Licht im Dschungel“ statt, an der neben Herrn Prof. Dr. Ehlers und Herrn Prof. Dr. Halbe auch Herr Rechtsanwalt Vorberg aktiv teilnahm.

In der Diskussion „Startups: Euer Produkt in zehn Jahren“, die am 30. März stattfand, hatten drei Gründer die Möglichkeit ihre Visionen und Pläne für das Gesundheitswesen der Zukunft aufzuzeigen. Vorträge hielten hier Nicolas Schulwitz, Geschäftsführer des BIM-Mitgliedes Patientus, Yannik Schreckenberger, Gründer von Heartbeat Medical, und Dr. Felix Cornelius, Geschäftsführender Gesellschafter von evivecare. Moderiert wurde das Panel von Christian Lautner, Co-Founder und Managing Partner vom Flying Health Incubator.

Die Planungen für den Kongress für Gesundheitsnetzwerker 2018 beginnen in naher Zukunft und wir können versprechen, dass insbesondere Startups gespannt sein dürfen.

 


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 conhIT, 25. – 27. April 2017

 

Auf der diesjährigen ConhIT konzipierte der Bundesverband für Internetmedizin in der Mobile Health Zone zahlreiche Panels wie zum Beispiel die „Newcomer Startup Pitches“, in der drei neue Digital Health Startups ihre innovativen Ideen vorstellten. So handelt es sich bei HyHelp um eine digitale Lösung für bessere Hygiene im Krankenhaus. Das Startup Heartbeat Medical entwickelt eine Software zur Messung von Patient Report Outcome und das Unternehmen Affective Signals arbeitet an einer Software zur Erkennung von Depressionen.

Aber auch die älteren Hasen des Digital Health Bussiness kamen in diesem Jahr zum Zug. In dem vom BIM organisierten Panel zum Thema „Wachstumsstrategien für Digital Health Startups“, gaben Preventicus, Patientus und mySugr preis was ihre Wachstumsstrategien ausmacht. Das Erfolgsrezept für stetigen Wachstum liegt ihrer Ansicht nach in dem Eingehen von Kooperationen.

Neotiv, Heartbeat und Affective Signals bekamen in der Mobile Health Zone außerdem die Chance dem Bundesminister für Gesundheit Herrn Gröhe ihre innovativen Ideen zu präsentieren.

MySugr beweist, dass ein Europäisches Startup das Zeug dazu hat in den USA durchzustarten und gab in dem Panel „Von Deutschland in die USA – Startups berichten von ihren Erfahrungen im amerikanischen Gesundheitswesen“ Einblicke in ihren erfolgreichen Weg nach Amerika. Auch Jared Sebhatu vom German Accelerator Life Sciences teilte sein Wissen über die Möglichkeiten deutscher Digital Health Startups, die sich im amerikanischen Markt behaupten wollen.

Der Bundesverband für Internetmedizin freut sich darauf, auch im nächsten Jahr zahlreiche Panels zu spannenden Themen zu organisieren.

 


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Webinar zum Siegel des Bundesverbandes „Qualitätsprodukt Internetmedizin“

Der Bundesverband Internetmedizin veranstaltet exklusiv für alle Mitglieder drei kostenlose Webinare zum Thema Siegel „Qualitätsprodukt Internetmedizin“ am 5. Juli 2017, 5. September 2017 und 31. Oktober 2017.

Hier geht es zur Anmeldung!

Die Digitalisierung der Welt bewegt sich unaufhaltsam in unser Leben. Immer weitere und neue Bereiche öffnen sich den vielfältigen Möglichkeiten, die uns das Internet bietet. So ist die Welle längst in der Medizin angekommen und eröffnet ein unbegrenztes Feld an Kreativität. Zahlreiche intelligente Applikationen und Internetanwendungen bieten insbesondere den Patienten umfangreiche Informationen, die Möglichkeit der Selbstverwaltung und Steuerung sowie Vernetzung. Aufgrund dieser Entwicklung besteht auf der anderen Seite ein wesentlicher Bedarf – sowohl von Seiten der Anwender als auch von den Produktanbietern –  die Qualität der Produkte transparent und überschaubar zu machen, zu kontrollieren und nachzuweisen.

Das Qualitätssiegel des Bundesverbandes Internetmedizin greift genau diesen Bedarf auf und sichert damit die Qualität von medizinischen Internetprodukten im Rahmen des geltenden Rechts. Damit schafft es für Produktanbieter ein Abgrenzungskriterium im stark umkämpften Markt.

Nutzen Sie diese Möglichkeit der Qualifizierung Ihres Produktes und informieren Sie sich umfangreich über das das Qualitätssiegel des Bundesverbandes Internetmedizin!


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Der Patient hat ein Recht auf hürdenfreie Datenübermittlung im Gesundheitswesen! Basta!

Rechtsanwalt Sebastian Vorberg

Ich kann es nicht mehr hören! Die ständige Diskussion darüber, dass der Datenschutz den Entwicklungen der Digitalisierung in der Medizin nicht unnötig im Wege stehen darf. Das sind leere Floskeln, die heute in der Praxis noch keine Veränderung hervorgerufen haben. Die medizinischen Kongresse sind voll mit dieser Selbsterkenntnis, aber in der Praxis erschweren und verhindern unnötig hohe Anforderungen an den Datenschutz weiterhin das Vorankommen wichtiger digitaler Infrastrukturen.

Die Reflexe des Datenschutzes sind so intensiv und verankert, dass selbst die Einsicht hier keinen Schritt zur Besserung beiträgt. Das liegt alleine daran, dass bereits die Begrifflichkeiten des Themenfeldes „Datenschutz und Datensicherheit“ hier keinen Ausweg für eine Liberalisierung lassen. Es ist dringend notwendig, ein Gegengewicht zum Thema Datenschutz und Datensicherheit zu schaffen.

Das Gegengewicht ist das „Recht des Patienten auf hürdenfreie Datenübermittlung im Gesundheitswesen“. Dieses Recht wird in Deutschland ignoriert und mit Füssen getreten. Dieses Recht braucht dringend Pflege und Stärkung.

Dabei drängt sich sogar eine verfassungsrechtliche Herleitung dieses Patientenrechts auf Datenübermittlung auf. Die Digitalisierung im Gesundheitswesen ist in vielen Aspekten in der Lage die gesundheitliche Versorgung in Deutschland zu verbessern. Sie steht als eine methodische Möglichkeit im Raum, die Gesundheit der Menschen nachhaltig zu verbessern. Die Übermittlung von Patienteninformationen jederzeit und an jedem Ort führt unmittelbar zur Fehlervermeidung und zur Verbesserung von Diagnosen und Therapien.

Verfassungsrechtlich steht dieser Entwicklung das Recht auf körperlichen Unversehrtheit unmittelbar zu Seite (Art. 2 Abs. 2 GG). Auch wenn sich aus dieser verfassungsrechtlichen Grundlage kein unmittelbares Leistungsrecht auf Gesundheit ableiten lässt, birgt dies dennoch die Grundlage, die Handlungen des Gesetzgebers und der Verwaltung so zu prägen, dass eine Förderung dieses Rechts, zumindest aber keine Verhinderung stattfindet. Die Digitalisierung in der Medizin ist eine Entwicklung, welche die körperliche Unversehrtheit des Grundrechtsträgers in Deutschland erheblich beeinflussen kann. Das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit fordert die Digitalisierung zu unterstützen, zumindest jedoch dieser nicht im Wege zu stehen.

Zusammen mit dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung führt dies zu dem unweigerlichen Schluss, dass mit dem Willen des Patienten seine gesundheitsrelevanten Daten nach Möglichkeit digital verfügbar sein müssen. Dies bildet einen verfassungsrechtlichen Grundsatz, dass der Patient ein Recht auf hürdenfreie Datenübermittlung im Gesundheitswesen hat, um die Dienste an seiner Gesundheit optimal nutzen zu können, zumindest, wenn er das so will.

Dieser verfassungsrechtliche Grundsatz ist vom Gesetzgeber und von allen Behörden und staatlichen Institutionen zu berücksichtigen. Eingeschränkt werden darf dieses Recht nur nach den rechtstaatlichen Grundsätzen der Verhältnismäßigkeit.

Da haben wir unsere Lösung für die Praxis. Ein Prozess der Digitalisierung muss nicht nur auf die Fragen des Datenschutzes und der Datensicherheit reflexartig reagieren, sondern auch auf den Grundsatz der hürdenfreien Datenübermittlung im Gesundheitswesen. Es ist falsch in diesem Zusammenspiel immer auf die höchste Sicherheitsstufe zu springen. Eine höhere Sicherheit im elektronischen Datenverkehr geht immer zwangsläufig zu Lasten des Nutzens der digitalen Dienste.

Im Ergebnis soll auch das Recht des Patienten auf hürdenfreie Datenübermittlung nicht gegen vernünftige Grundsätze des Datenschutzes geheiligt werden. Es muss in jedem Einzelfall eine Abwägung der Verhältnismäßigkeit (geeignet, erforderlich, angemessen) zwischen Nutzen und Risiko der einzelnen Prozesse getroffen werden.

Dabei kann es aber weiterhin nicht sein, dass alle Patienten bezüglich Ihrer Risikofreudigkeit über einen Kamm geschert werden und ihnen immer nur der höchste Sicherheitswunsch als Standard aufgezwängt wird. Es wird eine beachtliche Anzahl der Grundrechtsträger geben, die für den Nutzen der Digitalisierung im Gesundheitswesen auch Kompromisse im Risiko machen würden. Diesen Patienten kann der Nutzen nicht einfach verwehrt werden. Wie bei allen digitalen Diensten wird auch im Gesundheitswesen der Patient zu entscheiden haben, ob für ihn die Risiken oder der Nutzen der digitalen Maßnahmen überwiegen. Der Staat darf dies nicht unter Zwang stellen.

Erst wenn das Recht des Patienten auf hürdenfreie Datenübermittlung im Gesundheitswesen einen ausreichenden Stellenwert erreicht und so ein Gegengewicht zum Reflex Datenschutz und Datensicherheit bildet, wird die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens eine annehmbare Geschwindigkeit aufnehmen können. Der Gesetzgeber müsste hierfür nicht explizit tätig werden. Er sollte sich aber, wie auch alle beteiligten Verwaltungen und Behörden, bei allen weiteren Handlungen und Entscheidungen auf die verfassungsrechtlichen Grundlagen dieses Patientenrechtes besinnen.

 


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Digitalisierung fängt im Kopf an

Digitale Technologien sind für die meisten Patienten, Versicherten oder Kunden bereits selbstverständlicher Bestandteil des alltäglichen Lebens. Doch wann wird die Digitalisierung zum Standard im ersten Gesundheitsmarkt? Am 9. und 10. Mai trafen sich Vertreter aus Krankenkassen, Pharmaunternehmen, Krankenhäusern sowie Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen in Leipzig, um dieser Frage nachzugehen. Auf dem Fachlehrgang „Digitale Medizin“, einer gemeinsamen Veranstaltung der Gesundheitsforen Leipzig und des Bundesverbandes Internetmedizin, ging es darum, die neuesten Entwicklungen auf dem Markt nachzuvollziehen, gemeinsam Erfahrungswerte auszutauschen und Potentiale für die Versorgung zu diskutieren.

Lesen Sie hier weiter aus der Pressemitteilung der Gesundheitsforen Leipzig GmbH.


Geschrieben von am 18. Mai 2017