Medizinanwalt Vorberg: Es gibt kein Fernbehandlungsverbot!

Sebastian Vorberg

In Hinblick auf das Potential von Internetmedizin in Deutschland wird immer wieder auf das Fernbehandlungsverbot und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Entwicklung von Angeboten verwiesen.

BiM-Vorstandssprecher Sebastian Vorberg, im Hauptberuf Fachanwalt für Medizinrecht, vertritt die Ansicht, dass man von einem Fernbehandlungsverbot als solches nicht sprechen kann. Zitat:

Bei der Auslegung der Norm im Hinblick auf ein eventuelles Fernbehandlungsverbot ist jedoch zu beachten, dass entgegen dem ersten Anschein, nicht die Fernbehandlung an sich – sondern nur die Werbung hierfür verboten ist. Eine individuelle ärztliche Behandlung, die nicht auch auf eigener Wahrnehmung an dem zu behandelnden Menschen oder Tier beruht, ist aber auch hiernach – in den oben dargestellten engen Grenzen – zulässig (vgl. Fritzsche, in: Spickhoff, Medizinrecht, 1. Aufl. 2011).

Vorberg beschäftigt sich schon länger mit diesem Sachverhalt und hat in seinem Blog www.medizinanwalt.de mehrere Beiträge dazu verfasst, die Sie hier und hier  nachlesen können. Auch in folgendem Videobeitrag äußert er sich dazu:

 


Geschrieben von am 21. Dezember 2012
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Ärzte Zeitung: Patienten fragen erstmal Dr. Web

Das Internet ist auf dem Vormarsch bei Gesundheitsfragen – zu diesem Ergebnis kommt erneut eine Studie der Kommunikationsberatung MSL Germany.

Lesen Sie dazu den Bericht der Ärzte Zeitung Online…..


Geschrieben von am 18. Dezember 2012
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Europäische Kommission erlässt Aktionsplan für digitale Versorgung

Nicht nur der Bundesverband Internetmedizin macht sich Gedanken um die Möglichkeiten der digitalen Vernetzung im Gesundheitswesen. Die Europäische Kommission hat einen Aktionsplan erlassen, der langfristig angelegte Maßnahmen zur Etablierung von digitaler Versorgung vorsieht. Besonders interessant ist die Betonung auf Patientenmitwirkung und  „cross-border“ Aktivitäten und Standards, die nahe legen, dass hier ein Grundstein für EU-weite Versorgungskonzepte gelegt werden.

Ausführliche Information finden Sie auf der Homepage der Europäischen Kommission….


Geschrieben von am 12. Dezember 2012
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Connecting people to a healthy future

Bild: Kaiser Permanente

Bild: Kaiser Permanente

Wie sich der US-Krankenversicherer Kaiser Permanente eine Gesundheitsversorgung mit Netzwerktechnologie vorstellt, zeigt er diesem Film…..


Geschrieben von am 28. November 2012
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Telemedizin in der Sackgasse – Patient spricht Internet

Bild: www.foto-fine-art.de / Pixelio.de

Bild: www.foto-fine-art.de / Pixelio.de

BiM-Vorstandssprecher Sebastian Vorberg  weist in seinem Blog www.medizinanwalt.de auf die Gefahr hin, dass zur Zeit nicht mal die Telemedizin wesentlich dazu beiträgt, den Graben zwischen dem Gesundheitswesen und dem Patienten im Internet zu überbrücken…

Auszug

Alle marschieren hier im Gleichschritt durch die alten Schläuche der Seilschaft. Man klopft sich auf die Schulter und man wird auch den Markt der Telemedizin in bekannter Manier unter sich aufteilen. Und kommt da mal ein Dr. Ed, als aus England agierender elektronischer Gesundheitsanbieter, um die Ecke und versucht außerhalb der Truppe sein Glück, so finden sich Wege, dem Teufel die Hörner aufzusetzen, um schließlich das Gute an solchen Vorstößen für eigene eingereihte Initiativen zu nutzen. So hat das schon immer geklappt.

Hier können Sie weiterlesen….


Geschrieben von am
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Gehört die Zukunft Dr. Google?

BiM-Vorstandsmitglied Dr. Markus Müschenich ist in der Dezember-Ausgabe des Deutschen Ärzteblatts mit einem Artikel zum Thema digitale Zukunft des Gesundheitswesens vertreten:

Auszug:

So viel ist klar: Mit Kunden geht man besser um als mit Patienten. Doch die Geschichte lehrt uns: Auch vermeintlich Schwächere wehren sich, wenn die Zeit gekommen ist. Und genau das passiert. Patienten beginnen sich zu wehren und suchen nach Angeboten und Strategien, um das Heft des Handelns selbst in die Hand zu nehmen.

Lesen Sie weiter beim Deutschen Ärzteblatt Online….

 


Geschrieben von am 10. Oktober 2012
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